Alle Mannschaften – ein Team
Traditioneller Mannschaftsabschluss bringt die KGC-Teams zum Ende der Saison noch einmal gemeinsam auf den Platz
Eine lange Saison liegt hinter den Mannschaften des Krefelder Golf Clubs. Von der Jugend über die Clubmannschaft bis zu den verschiedenen Altersklassen haben unsere Spielerinnen und Spieler den KGC in ganz Nordrhein-Westfalen vertreten. Was sie dabei sportlich geleistet haben und wie außergewöhnlich breit der KGC im Mannschaftssport aufgestellt ist, erzählen wir in unserem Rückblick auf die Saison 2026.
Zum Abschluss ging es aber noch einmal um etwas anderes: nicht um Ligen, Auf- oder Abstiege und auch nicht darum, welche Altersklasse am Ende am erfolgreichsten war. Beim traditionellen Mannschaftsabschlussturnier kamen fast alle KGC-Mannschaften noch einmal gemeinsam auf unserem Platz zusammen.
44 Spielerinnen und Spieler aus acht Mannschaften – und an diesem Tag tatsächlich: alle Mannschaften, ein Team.
Eine Tradition seit mehr als 10 Jahren
Seit deutlich mehr als einem Jahrzehnt gehört das Mannschaftsabschlussturnier fest zum KGC-Kalender. Gespielt wird im Vierball-Bestball, für die Mannschaftswertung zählen jeweils die beiden besten Ergebnisse eines Teams.
Und selbstverständlich geht es dabei um etwas.
Auf die beste Mannschaft wartet der Silberpokal, auf das Team am anderen Ende der Tabelle die nicht minder traditionsreiche Laterne. Beide Preise stehen anschließend in der Vitrine des Clubs, die Mannschaften werden eingraviert – und so ist über die Jahre ganz nebenbei eine kleine Chronik des KGC-Mannschaftssports entstanden.
In diesem Jahr durfte sich die Jugend über den Silberpokal freuen. Mit 89 Punkten setzte sie sich denkbar knapp vor den Herren AK 65 I mit 88 Punkten durch.
Und auch die Laterne fand selbstverständlich wieder einen würdigen Abnehmer.
7 unter Par!
Neben der Mannschaftswertung wurden auch die besten Zweierteams ausgezeichnet – und dabei gab es ein sportliches Ausrufezeichen.
Sahin Abdullah und Silas Choi aus der Jugend spielten im Vierball-Bestball sensationelle sieben unter Par und sicherten sich damit den Bruttosieg.
Den Nettosieg holten Stephan H. Blum und Hans Lichtenberg aus der Mannschaft Herren AK 65. Mit 47 Nettopunkten – entsprechend elf unter Netto-Par – lieferten auch sie ein außergewöhnliches Ergebnis ab.
Jugend und Erfahrung also ganz vorne – eigentlich ziemlich passend für diesen Tag.
Wer gut spielt, isst zuerst!
Beim Mannschaftsabschluss hat die Platzierung übrigens noch eine ganz unmittelbare Bedeutung: Sie entscheidet über die Reihenfolge am Buffet.
Und wer das diesjährige Buffet gesehen hat, weiß, dass dies keineswegs nur eine symbolische Belohnung war. Das Team des Linner Golf Restaurants hatte ein außergewöhnliches Genuss-Buffet vorbereitet – von Rindercarpaccio und Lachs über Risotto und Trüffel-Tortellini bis zum geschmorten Ochsenbäckchen, gefolgt von Dessert und Käse.
Der sportliche Ehrgeiz auf den letzten Löchern dürfte damit endgültig erklärt sein.
Wenn aus Mannschaften ein Club wird
Nach dem Essen wurde es dann ruhiger – zumindest für einen Moment. In einigen Gedanken zum Abschluss der Mannschaftssaison ging es um die Bedeutung des Mannschaftssports im KGC und um den „Spirit of the Game“.
Denn irgendwann trägt jede und jeder von uns das KGC-Mannschaftspolo zum letzten Mal. Was bleibt, sind nicht nur Tabellenplätze, Aufstiege oder gewonnene Matches. Es sind die gemeinsamen Erlebnisse, die Menschen, mit denen wir sie geteilt haben, und das, was wir an diejenigen weitergeben, die nach uns dieses Polo tragen werden.
Vielleicht zeigte sich genau das an diesem Abend besonders schön: Zwischen unseren jüngsten Mannschaftsspielern und denen, die den KGC schon seit vielen Jahren im Wettkampf vertreten, liegen mehrere Generationen – und trotzdem gehören alle zu derselben sportlichen Gemeinschaft.
Die vollständige Rede zum Mannschaftsabschluss 2026 lesen Sie hier
Danach war der offizielle Teil irgendwann vorbei. Der Abend noch lange nicht. Es wurde geredet, getrunken, Musik gehört und getanzt.
Und damit endete die Mannschaftssaison 2026 vielleicht genauso, wie Mannschaftssport enden sollte:


