Gemeinsam Golf erleben – und gemeinsam etwas Besonderes schaffen

Manchmal braucht es keine großen Worte, um zu verstehen, was Inklusion bedeutet. Manchmal reicht es, dabei zu sein.

Am Samstagabend auf der Tanzfläche. Wenn bei der Sportlerdisco gemeinsam getanzt, gelacht und gefeiert wird. Wenn es keine Rolle spielt, wer woher kommt, was jemand kann oder wobei jemand Unterstützung benötigt. Und am nächsten Morgen auf unserem Golfplatz, wenn aus Tänzerinnen und Tänzern wieder Golferinnen und Golfer werden und gemeinsam um Schläge, Punkte und Platzierungen gespielt wird.

Genau das war an diesem Wochenende wieder im Krefelder Golf Club zu erleben.

Aus einer Idee ist eine Tradition geworden

Zum inzwischen fünften Mal fand unser Inklusions-Golfturnier statt. Unter dem Motto „Gemeinsam Golf erleben“ kamen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen, um miteinander Golf zu spielen, sich zu begegnen und vor allem gemeinsam einen besonderen Tag zu verbringen.

Was vor fünf Jahren als Idee begann, ist längst zu einer festen und liebgewonnenen Tradition unseres Clubs geworden.

Auch in diesem Jahr stand das Inklusions-Golfturnier wieder unter der Schirmherrschaft des Krefelder Oberbürgermeisters. Eine Unterstützung, die zeigt, dass diese besondere Veranstaltung längst auch über die Grenzen unseres Golfclubs hinaus wahrgenommen und wertgeschätzt wird.

Doch eine Geschichte wie diese entsteht nicht von allein.

Drei Menschen, die den Anfang gemacht haben

Dass wir heute auf fünf Inklusions-Golfturniere zurückblicken können, ist vor allem drei Menschen zu verdanken: Katrin und Willy Mannheims sowie Dr. Michael Hohaus.

Mit außergewöhnlichem persönlichen Engagement, großer Beharrlichkeit und vor allem viel Herzblut haben sie dieses Turnier ins Leben gerufen, organisiert, weiterentwickelt und Jahr für Jahr mit Leben gefüllt. Hinter zwei Tagen voller Freude und einer inzwischen fast selbstverständlichen Gemeinschaft stehen unzählige Stunden der Vorbereitung, viele Gespräche und Abstimmungen – und immer wieder die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und einfach zu machen.

Was die drei damit geschaffen haben, ist weit mehr als eine jährliche Veranstaltung.

Sie haben etwas angestoßen – und inzwischen trägt der ganze Club es mit.

Vielleicht ist genau das nach fünf Jahren die schönste Würdigung ihres Engagements.

Denn auch diesmal waren es wieder viele Mitglieder des Krefelder Golf Clubs, die durch ihre Teilnahme dafür sorgten, dass aus einem Inklusionsturnier tatsächlich ein gemeinsames Golfturnier wurde. Andere unterstützten die Veranstaltung mit ihren Spenden. Viele tun beides. Sie alle haben ihren Anteil daran, dass diese Idee längst im Club angekommen ist und Jahr für Jahr aufs Neue mit Leben gefüllt wird.

Dafür möchten wir allen Mitgliedern, die dieses Turnier durch ihre Teilnahme und ihre Spenden unterstützen, von Herzen danken.

26 Teams - und Golf ist eben Golf

Auf dem Golfplatz selbst durfte natürlich auch der sportliche Ehrgeiz nicht fehlen. 26 Zweierteams und damit insgesamt 52 Golferinnen und Golfer gingen beim fünften Inklusions-Golfturnier gemeinsam an den Start – eine beeindruckende Beteiligung und zugleich ein schönes Zeichen dafür, welchen Stellenwert das Turnier inzwischen erreicht hat.

Es wurde gekämpft, mitgefiebert und über gelungene Schläge gejubelt. Und vermutlich wurde auch der eine oder andere weniger gelungene Schlag ziemlich schnell wieder vergessen. Denn so besonders dieses Turnier in vielerlei Hinsicht ist: Wenn der Ball auf dem Tee liegt, ist Golf eben Golf.

Ergebnisse

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Wenn aus Engagement Gemeinschaft wird

Doch wenn ein solches Wochenende zu Ende geht, bleiben nicht zuerst Ergebnisse oder Scorekarten in Erinnerung.

Es bleiben die Bilder.

Menschen, die am Samstagabend gemeinsam tanzen und am Sonntag gemeinsam auf dem Golfplatz stehen. Die Freude über einen gelungenen Schlag. Ein aufmunterndes Wort nach einem schlechten. Begegnungen zwischen Menschen, die sich ohne dieses Turnier vielleicht niemals kennengelernt hätten. Und vor allem die Selbstverständlichkeit, mit der all das inzwischen geschieht.

Vielleicht liegt genau darin der größte Erfolg dieser fünf Jahre.

Als das erste Inklusions-Golfturnier stattfand, gab es zunächst eine Idee. Menschen mussten dafür begeistert, Partner gewonnen und vieles organisiert werden. Heute ist daraus etwas entstanden, das ganz selbstverständlich zu unserem Club gehört.

Katrin und Willy Mannheims und Dr. Michael Hohaus haben den Anfang gemacht. Viele andere sind ihnen gefolgt.

So wurde aus einer Idee eine Tradition, aus Engagement Gemeinschaft – und aus dem Motto „Gemeinsam Golf erleben“ längst gelebte Wirklichkeit.

Denn manchmal muss man Inklusion gar nicht erklären.

Man muss sie einfach gemeinsam leben – seien Sie 2027 dabei!